Strahlentherapie
Definition
Die Strahlentherapie (Radiotherapie, Bestrahlung) gehört zu den Standardbehandlungen von Tumorerkrankungen. Rund die Hälfte aller Krebspatientinnen und Krebspatienten erhält im Verlauf der Krankheit irgendwann eine Bestrahlung.
Ablauf
Je nach Tumorerkrankung werden unterschiedliche Strahlenarten und verschiedene Bestrahlungsgeräte eingesetzt. Die meisten Krebspatienten werden von aussen bestrahlt. Die Strahlung wird genau auf die Körperstelle gerichtet und eingegrenzt, wo der Tumor liegt. Die für die individuelle Behandlung erforderliche Strahlendosis wird meistens nicht auf einmal verabreicht, sondern auf mehrere Bestrahlungssitzungen aufgeteilt. Je nach Erkrankung und Behandlungskonzept schwankt die Zahl der Bestrahlungssitzungen.
Die Sitzungen können meist ambulant durchgeführt werden. Sie dauern in der Regel rund 15 Minuten, nur die erste Sitzung dauert länger. Bei speziellen Strahlenbehandlungen können die einzelnen Sitzungen bis zu einer Stunde dauern.
Anmerkung
Das Spital Uster pflegt seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Radio-Onkologie (Strahlenbehandlung) des Kantonsspitals Winterthur. So werden zum Beispiel Patientinnen mit Brustkrebs oder Patientinnen und Patienten mit Mastdarmkrebs zur Strahlentherapie ans Zentrum für Radiotherapie in Rüti (ZRR) oder ans Kantonsspital Winterthur überwiesen.